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Selbstüberschätzung (engl. overconfidence bias), manchmal auch Vermessenheitsverzerrung, ist eine Form der Fehleinschätzung eigenen Könnens und eigener Kompetenzen.

Selbstüberschätzung kann üblicherweise in drei verschiedenen Situationen beobachtet werden.

1. Einschätzung der aktuellen Leistung

2. Einschätzung der Leistung relativ zur Leistung anderer Menschen

3. Einschätzung der Exaktheit der Genauigkeit des eigenen Wissens.

Selbstüberschätzung ist keine generelle Persönlichkeitseigenschaft eines Menschen, sondern hängt sehr stark von der spezifischen Aufgabe ab. Menschen, die einige Aufgaben mit Selbstüberschätzung angehen, unterschätzen Ihre eigenen Fähigkeiten für andere Aufgaben. Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten eher in Aufgabenbereichen, die einfach und üblich sind (Autofahren, sich gut mit anderen sozialisieren, etc.) und unterschätzen gleichzeitig ihre Fähigkeiten für schwierige Aufgaben (Moore und Small, 2004).

So haben Muriel Niedere (Princton) und Lise Verterlund (Copenhagen Business School) in Laborexperimenten aufgezeigt, dass sich Männer bei der Wahl von Vergütungssystemen eher für Bezahlung im Rahmen von Wettbewerben (Tournaments), Frauen sich jedoch für Entlohnungssysteme mit Stücklohn (piece-rate) entscheiden. Männern überschätzen in diesem Zusammenhang eher ihre Fähigkeiten, Frauen unterschätzen ihre Fähigkeiten.

Menschen mit schwachem Selbstwert können zur Selbstüberschätzung neigen, um von ihren Schwächen und Unkenntnissen abzulenken. Sie sind dabei häufig wenig selbstkritisch und verhindern eine realistische Überprüfung tatsächlicher Fähigkeiten durch Entzug oder Hochmut. Andauernde Selbstüberschätzung kann zu Misserfolgen und Scheitern führen.

Ein weiteres Beispiel wäre das übermäßige Zutrauen in die Prognosefähigkeit über die Schwankungsbreite künftiger Kursverläufe auf den Finanzmärkten.

Die Psychologie ordnet die Selbstüberschätzung in die Kategorie Kognitive Verzerrungen ein.


 

Vor einiger Zeit, habe ich seit langem mal wieder die Formulierung "Beiss nicht mehr ab, als du kauen kannst." benutzt. Scheinbar wurde dies nicht ernst genommen, oder ist an einer Selbstüberschätzung abgeprallt, die so massiv ist, dass man meinen könnte, die betreffende Person hält sich für Gott.

Nun, was auch immer... Die Zukunft lehrt Menschen das, was sie in der Gegenwart nicht bemerken und in der Vergangenheit nicht verstanden haben.

Nach dem Hochmut kommt der Fall.

Immer, wenn ich an die Nahe Zukunft und an die derzeitige Gegenwart denke, dann legt sich ein hämisches Grinsen auf mein Gesicht.

Früher habe ich Selbstüberschätzung an Menschen verachtet. Doch heute muss ich sagen, sie ist doch recht angenehm. Sie macht alles so einfach. Alles, was passieren wird, liegt schon sichtbar in der Zukunft und es ist amüsant, wenn ich daran denke.

Selbstüberschätzung macht so verdammt berechenbar...

Und dummerweise will man sich mit mir auf meinem Gebiet messen. Ich kann mit Menschen wie andere mit Computern. Manchmal ist es fast zu einfach. Kenne deine Kompetenzen und unterschätze sie lieber als sie zu überschätzen.

Wenn ich an die Kommenden Tage denke, legt sich ein breites, hämisches Grinsen von Ohr zu Ohr auf mein Gesicht.

2 Kommentare 19.12.10 22:21, kommentieren

Es staut sich alles immer weiter auf.

Alles wird immer mehr...

Keine Entscheidung, keine Hoffnung, alles immer mehr...

So kann es nicht....

So wird es nicht...

Was nun...?

Kämpfen, niemals aufgeben, immer weiter...

Immer weiter laufen, bis die Lunge brennt und jeder Atemzug zur Qual wird, immer schneller laufen, immer weiter weg, bis der Organismus zusammenbricht und alles aufhört, bis einfach nur das dunkle da ist und nichts mehr kommt.

Hello darkness, my old friend...

1 Kommentar 16.12.10 09:32, kommentieren

Tag auch.

Liebes stalkendes Goldlöckchen.

Schon irgendwie peinlich, mir nachzuschleichen, oder?

Du bist nicht dumm, das weiss ich, aber ich habe viele unheimlich intelligente Menschen getroffen, denen die Weisheit abging. Und, lass es mich so sagen: Selbst Kneipenphilosophen über 3 Promille besitzen davon mehr ;]

Also, halt deine Nase aus meinen Angelegenheiten und ich setze beim Weihnachtsessen nicht meine Stahlkappe in deine bemitleidenswerte Fresse.

*Küsschen*, dein Schabe.

13.12.10 00:14, kommentieren

Scheisse... Ich wollte das alles doch nicht mehr. Wieder das Lied gehört, das alte Lied... Wieder alles, was dazugehört hochgekommen... Es tut mir leid, Liebste...

4.12.10 12:08, kommentieren

Ach, fuck it...

Mal wieder ein Tag wie die davor. Mit ihr geredet. Immer geht es nur um ihn... Immer muss ich mir anhören, dass er ja sicher alles nicht so meint, dass er nur viel um die Ohren hat oder ähnliches. Dass er doch immer noch so gut ist, so ein guter Mensch. Ich will nicht, dass sie ihn so sieht. Es kotzt mich an, dass sie glaubt, er hätte den WEG nur ansatzweise verstanden.

Nein. Jedes Mal geht es wieder um ihn. Und sie scheint nicht einmal zu merken, dass das Thema wehtut. Scheisse...

Am liebsten würde ich ihn umlegen. Ein paar alte Bekanntschaften auffrischen und ein paar Skins ihren Spass haben lassen.

DANN wäre die Sache gleich recht endgültig erledigt.

Aber nun... Nun ja, wenn sie sich ja eh schon immer wieder dafür entscheidet, ihm hinterherzulaufen, dann sollte ich das wohl hinnehmen. Sollte nicht mehr anrufen, mich von ihre fernhalten, um es ihr zu erleichtern.

Ja....

 

NEIN!

Er sollte sich endlich von ihr fernhalten, bevor er sie noch ganz kaputt macht. Denn wenn das passiert, ist es das letzte, was er getan hat.

Fuck...

Ich wollte nie wieder wegen einer Frau eine Träne vergießen...

3.12.10 18:51, kommentieren

Whatever...

Zweifel (mittelhochdeutsch zwîvel, althochdeutschh zwîval aus germanisch twîfla, „doppelt, gespalten, zweifach, zwiefältig&ldquo ist ein Zustand der Unentschiedenheit zwischen mehreren möglichen Annahmen, da entgegengesetzte oder unzureichende Gründe zu keinem sicheren Urteil oder einer Entscheidung führen können. Er wird auch als Unsicherheit in Bezug auf Vertrauen, Handeln, Entscheidungen, Glauben oder Behauptungen bzw. Vermutungen interpretiert. Skepzis (griech. sképsis = Betrachtung; Bedenken, zu: sképtesthai = schauen, spähen; betrachten) bezeichnet dagegen Bedenken durch kritisches Zweifeln.

 

Immer wieder das gleiche...

Das weglaufen, immer wieder über die Schulterzurücksehen und beschleunigen, damit die Welle einen nicht erwischt.

Ich habe gelesen, was sie geschrieben hat.

Also waren es wohl doch alles nur leere Worte. Wenn du es kaum zwei Monate mit meiner Art aushältst, wie willst du dann damit leben? Wie willst du weiter gehen, wenn du mich nichtmal diese kurze Zeit erträgst?

Eben doch ein wenig zu sehr Frau. Ich weiss, es ist verallgemeinernd, aber ich habe bisher nie das Gegenteil erfahren: Keine Frau hält mich lange aus. Entweder sie geht, oder sich sich all das, was ich nicht bin woanders...

Immer wieder bin ich da...

Immer wieder beklagst du dich, dass ich nicht traurig sein sollte, dass dich meine Depressiv - melancholische Art nervt.

Und trotzdem soll ich mir diese ganze Scheisse anhören?

Meinst du, es hat nicht wehgetan, als du mir gesagt hast, dass er mit dir geschlafen hat? Also du mir netterweise haarklein beschrieben hast, wie weh es getan hat? 

Dass du diesen Scheisskerl mir vorziehst?

Die Nummer zwei, nicht mal gut genug, um besser zu sein als so einer...

Danke, das genügt für heute Abend.

Ich tue weiter meine Pflicht.

Und dann... Als er wieder gesagt hat, dass Schluss ist und du mir gesagt hast, dass du das nie hättest tun sollen... Danke... Sehr aufbauend...

Und trotz alledem will ich ja da sein. Will dir ein wenig von den Schmerzen nehmen und dir zeigen, dass es einen Ort gibt, an dem du zur Ruhe kommen kannst. Aber du machst es mir nicht einfach... Bitte... Verschweig mir nichts, nur weil du denkst, dass es bei mir nicht mehr geht.

Zum zerbrechen bin ich zu stur. Ich bin 22 Jahre nicht an irgend etwas zerbrochen und auch wenn ich verdammt nahe dran bin / war, damit fange ich heute nicht an.

Es gibt immer einen Weg zum Kämpfen. Und wenn es das Schwert nicht tut, dann eben das vergiftete Spinnrad.

Verdammt...

Was soll ich nur tun?

Du sagst, dass es für dich auch nicht leicht ist?

Mag sein. Aber du hast wenigstens die Wahl.

26.11.10 18:11, kommentieren

"Liebe (von mhd. liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes&ldquo ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a. m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.

Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder ein körperliches Begehren (geschlechtliche Liebe (Libido)). Auch wenn letzteres oft eng mit Sexualität verbunden ist, muss sich nicht beides zwangsweise bedingen."

 

Liebe....

Manchmal denke ich, dass das Wort sich abnutzt. 

Oder... Vielleicht eher...

Missbraucht wird.

Nein.

Das trifft es nicht ganz. Nicht das richtige Wort.

Vergewaltigt.

Das trifft es am ehesten.

Manchmal höre ich geschichten... Und dann denke ich bei mir, weshalb manche es dürfen. Warum dürfen sie dieses eine, dieses zarte Wort benutzen?

Warum können sie es benutzen? 

Sollte das nicht verboten sein?

Sollte sie dabei nicht ein Blitz aus heiterem Himmel treffen?

Sollte ihre Zunge nicht verfaulen, Ihr Körper sich unter qualen krümmen und sie ihre verdammten Eingeweide rauskotzen?

Nein.

Nichts von alledem passiert.

Sie benutzen es weiter unbedacht, um zu bekommen, was sie wollen oder ohne sich dabei auch nur ansatzweise Gedanken zu machen, was sie anderen, enen es wirkjlich etwas bedeutet antun...

Ich hasse sie alle...

Ich denke mir, dass sie allein schon an den Gedanken sterben müssten, die ich bei ihnen habe.

Doch nichts von alledem...

Nichts.

Sie tun es weiter.

Ohne Strafe für dieses schreckliche Verbrechen.

2 Kommentare 23.11.10 21:33, kommentieren