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Hm, scheinbar werde ich krank. Dicker Kopf, Husten, leichtes Fieber. Gehe heute Abend zum Arzt, mir ne krankmeldung holen. Morgen gehts trotzdem nach Kassel, zum ASP Konzert, das ist schon zu lange geplant. Muss nur noch schaun, wie ich die Krankmeldung nach Botnang kriege und das mit den Fehlzeiten kläre, weil ich bestimmt inzwischen auf die 10% komme, die ich mir erlauben darf. Assmann hat mich schon drauf angesprochen und ich weiss nicht, wie ich das alles erklären soll, weil ich ja schon angekündigt hatte, dass ich Freitag und möglicherweise auch Donnerstag fehlen werde, wegen Mausis Magenspiegelung. Wenn diese panische Angst vor Spritzen nicht wäre, bräuchte sie mich ja nicht dabei, aber sie weigert sich vehement dagegen, was dagegen zu tun.

2 Kommentare 7.10.09 14:20, kommentieren

Monolog an der Kante.

Grade noch dran gedacht, dass ich nicht mehr schreiben kann. Irgendwie tut es weh. Früher sind die Worte nur so geflossen. Und dann dieses Lied. Auf irgendeinem Blog. Und ich hab das Gefühl, es geht. Einen Versuch ist es wert. Scheiss drauf!!

Vorsicht.

Warum?

Da geht es steil bergab.

Na und?

Du könntest runterfallen.

Das wäre mir am liebsten.

Warum?

Selber warum.

Also weisst du es nicht.

Doch!

Also, warum?

Weil es mir nicht gut geht.

Na und? Es gibt viele Leute, denen es nicht gut geht.

Das weiss ich auch, aber ich bin schwach.

Nein.

Doch.

Du willst dich nur schwach machen.

Und warum sollte ich das tun?

Weil du verlernt hast, zu dir selbst zu stehen.

Ich stehe. Grade genau richtig, um ein Ende zu machen.

Das wäre falsch.

Was weisst du schon?

Eine Menge über dich.

Man weiss nie viel über sich selbst. Man bildet sich viel ein, aber das war es dann auch schon.

Bin ich etwa du?

Ja.

Und warum sollte ich dich dann daan hindern, dich selbst in Matsch zu verwandeln?

Weil du... Weil ich Angst habe.

Ich dachte, du kannst nicht mehr.

Ach, leck mich doch!

Schon vergessen, du redest mit dir selbst.

Na und? Scheinbar bin ich beschissen.

Ich will dir nur helfen.

JEDER WILL MIR VERDAMMTNOCHMAL HELFEN, ABER KEINER HAT EINE AHNUNG, WIE ES MIR GEHT!

Du brauchst nicht zu schreien, du bist nicht taub.

Ich kann schreien, wann ich will.

Wie steht es denn um dich?

Ich kann nicht mehr.

Du wiederholst dich.

Du auch.

Weil ich noch keine Antwort habe.

Lässt du mich dann in Ruhe?

Vielleicht.

Gut. Ich weiss nicht mehr weiter. Alles ist kaputt. Ich mache mir mein Leben systematisch selbst kaputt. Alle alten Freunde weg... Nur einer noch da... Einer, von dem ich denke, dass er auch nicht mehr lange da ist, wenn ich nichts tue...

...

Gehst du jetzt?

...

Hallo?

...

Was ist jetzt?

Du hast dir deine Antworten selbst gegeben.

Antworten...?

...

...

...

1 Kommentar 16.10.09 23:19, kommentieren

Hass

Seltsam... Ich verstehe nicht, warum manche Menschen denken, zu hassen wäre schwer. Viele sagen, dass es ein starkes Wort ist und das meiste, was von den Leuten als Hass tituliert wird, einfach nur eine starke Abneigung ist. Das kann ich von mir leider nicht behaupten. Ich kann hassen. Es ist erschreckend einfach. Und gleich vorweg, falls mir einer mit "Bestimmt ist das kein wirkliches Hassen" kommt, kann ich sagen: Es gibt viele Menschen, bei denen ich ein beinahe brechreizerregendes Hassgefühl entwickle und das ist keine Einbildung.

Es ist schon seltsam. Liegt es an der Vergangenheit? Wahrscheinlich.

Seit dieser Sache mit meiner Liebsten und diesem Scheisskerl... Ist es anders. Es ist manchmal so stark, dass ich Angst habe, etwas dummes zu tun. Und oft genug denke ich, dass es mir danach vielleicht für kurze Zeit besser gehen würde...

Whatever.

Ich hasse. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich kann auch nicht sagen, dass der Gedanke mich großartig stört. Manchmal ist es besser, ein so schlechtes Gefühl zu haben, als gar nichts zu fühlen.

Wenn mal wieder alles kalt wird...

Ende.

Keinen Schritt weiter. 

Angst.

1 Kommentar 18.10.09 02:55, kommentieren

Tja, und wieder die guten alten Verlustängste. Diesmal nichtmal direkt auf etwas bezogen, sondern einfach nur da.
Die Klausur heute total vergeigt. Aber scheiss drauf, in meinem Metier schert sich sowieso niemand um Mathematik.
Allerdings muss ich mindestens die 4,4 schaffen, sonst ists aus mit dem Traum vom Studium.
Und von der Zukunft mit ihr. Und darum dreht es sich doch alles, seit inzwischen fast 2 Jahren.
Vielleicht etwas unvorsichtig von mir. Es passt eigentlich nicht zu mir, alles auf eine Karte zu setzen und so lange zu erhöhen, bis ich selbst fast nicht mehr mitspielen kann.
Aber whatever, am Ende bleibt ja immer noch der Ausweg Blei.
Alles auf eine Karte.
Mannmannmann, so ein Gesülze bekommt man selten von mir zu hören, aber ich fühle mich... Lebendig.
Ich prügle auf die Hebel ein und hoffe, dass die Maschine in Bewegung bleibt, ohne dass ich zwischen die Zahnräder komme, wie damals in der Schule.
Oh ja, die Vergangenheit.
Vielleicht etwas darüber erzählen...
Ja.
Nur was?
Vielleicht beim nächsten mal.
Ganz sicher.
Die Gedanken wie jedesmal und ich bin mir doch zu 100% sicher, dass es wieder nicht dazu kommen wird.
Es gibt Dinge, die man besser ruhen lässt, wenn man nicht will, dass sie wieder anfangen zu fressen. Denn jedes mal, wenn man sie auf diese Weise füttert, werden sie größer, drücken auf die Seele und werden sie irgendwann zerquetschen wie ein sadistisches Kind eine kleine Ameise.
Besser aufhören, bevor es zu spät sein kann.

Gute Nacht.

19.10.09 21:42, kommentieren

Hm. Grade noch so viel im Kopf gehabt, aber das kleine, weisse Fenster wirkt irgendwie ernüchternd. Ist vielleicht auch ganz gut so. Ständig alte Geschichten im Kopf, das darf so nicht weitergehen. Die Geschichte mit meiner Kleinen ganz gut verarbeitet... Oder zumindest so weit, dass ich nicht mehr ständig dran denken muss. Eines Tages... Eines Tages wird er es bereuhen, dass er sich dauernd an sie ranmacht. Ich werde dafür sorgen.

Kleine. Ich nenne sie immer noch so. Eigentlich sollte man erwarten, dass es dabei mit etwas süsses, zerbrechliches geht. Vielleicht ja. Aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass ich der zerbrechlichere von uns beiden bin. Allerdings wohl auch der, der es gewohnt ist, durchzuhalten.

Wenigstens sehe ich sie bald wieder. 

Brief von Assmann bekommen. Der Typ ist Lehrer, sowas erwartet man nicht von denen... Entweder er hat verdammtes Glück, oder ist in seinem ob besser als die, die ich kenne... Das übliche, ihre Fehlzeiten, blablabla, sollten ein Gespräch führen, blablabla und dann, schock, "Ich habe das Gefühl, dass sie wieder in einem "Loch" versinken", blablabla.

Das Gespräch war ganz aufschlussreich. Bisher noch keine Gefährdung, aber ich sollte aufpassen...

Ich WILL den verdammten Job machen. Die Kinder sind eine der wenigen Sachen, die mich richtig glücklich haben werden lassen. Es ist einfach toll, mit ihnen zu arbeiten, es macht frei.

Freiheit.

Illusion.

Erinnerungen.

Vergessen.

Alles dreht sich.

Und ich mittendrin.

Hilflos.

1 Kommentar 29.10.09 08:31, kommentieren