Letztes Feedback

Meta





 

Archiv

So frage ich dich...

Wenn du fragst, wie es mir geht,

So frage ich dich, wie es mir gehen soll.

Wenn du fragst, was ich tue, 

so frage ich dich, was ich für dich tun soll.

Wenn du fragst, warum ich helfe, 

So frage ich dich, warum du es nicht tust.

Wenn du fragst, weshalb ich wütend bin,

So frage ich dich, ob du dein Handeln gar nicht bereuhst.

Wenn du fragst, warum ich glücklich bin,

So frage ich dich, was du dazu beigetragen hast.

Wenn du fragst, weshalb  ich so kaputt bin,

So frage ich dich, wie du es nicht sein kannst.

Wenn du fragst, warum ich trauere,

So frage ich dich, ob du die Augen geschlossen hast.

Wenn du fragst, warum ich nicht will,

So frage ich dich, warum du noch tust.

Wenn du fragst, wieso ich quer schiesse,

So frage ich dich, Warum du es nicht tust.

Wenn du fragst, warum ich nicht schlage,

So frage ich dich, wie du es kannst.

Wenn du fragst, warum ich nicht marschiere,

So frage ich dich, wann du lebst.

Wenn du fragst, warum ich Chaos nicht mag,

So frage ich dich, ob du dich darin wohl fühlst.

Wenn du fragst, warum ich nicht mitmache,

So frage ich dich, Warum bei euch.

Wenn du fragst, weshalb ich rebelliere,

So frage ich dich, Weisst du überhaupt noch, was Freiheit ist?

5 Kommentare 1.12.09 19:35, kommentieren

Erinnerung an alte Zeiten.

Waiting for the dawn, waiting for the night.

Ja, so sieht es aus. Mal abgesehn davon, dass ich eher auf den Schlaf warte. Jede Nacht, ich kann zur Zeit einfach nicht einschlafen.

Und was dann? Wach liegen und warten oder noch irgendwas machen, woran ich dann wieder die halbe Nacht hänge und am Morgen kann ich mich wieder zu nichts aufraffen.

Inzwischen sind es nicht mehr nur schmerzen in den 5 Gelenken und Rücken, sondern auch... Naja, ich kann mit ihnen kaum mehr Kraft aufwenden. Ich habs bei der eigentlich relativ Leichten Reisetasche gemerkt. hochgehoben und meine Hand ging von alleine auf, ohne dass ich fester zupacken konnte. Dazu dann noch eine gehörige Portion Schmerzen im Ellbogen, was war auch anderes zu erwarten?

Irgendwann werd ich wohl noch irgend einen Quacksalber aufsuchen, allerdings mache ich mir da keine Hoffnungen mehr, da mir die letzten drei auch nicht helfen konnten.

Irgendwie ist es ein wenig erschreckend. Und dann die Gedanken.

Alte Gedanken, aus alten Gewohnheiten.

Ich habe mich dauernd gefragt, was wäre, wenn er ruft und ich nicht kämpfen kann?

Sehr alte Gedanken und damals, in der guten Zeit so oft gedacht, dass sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. 

Ich bin das Ass im Ärmel, die letzte Halteleine.

Oder wohl eher der verräterische Dolch. Das hätte wohl eher zu meiner Stellung gepasst. Und dennoch habe ich mich niemals als Diener oder dergleichen empfunden. 

Ich war...

Jemand, von dem vielleicht irgendwann ein Gefallen eingefordert würde.

Und dann wäre ich bereit gewesen...

Nein.

Bin ich immer noch.

Und die Klingen sind immer noch geschliffen.

Es sind Erinnerungen an eine alte Zeit.

An eine schwere Zeit.

An eine Zeit, die Teilweise die Hölle war.

Und dennoch vermisse ich sie.

Ach, süsse Schmerz, wie theatralisch du mich doch mit deiner Nadel piesackst. Dabei habe ich inzwischen die Theatralik doch insoweit abgelegt, dass ich nicht mehr gleich anfange loszuheulen, wenn es um so etwas geht.

Die Zeiten haben sich geändert, genauso wie die Menschen. Wie du und ich, Bruder.

 

Denn wir sind eins.

5 Kommentare 9.12.09 23:37, kommentieren

Frei

Es war wohl doch nur ein Bonus. Ich dachte, ich versuchs mal. Egal. Ich fühle mich befreit. Wenns nucht klappt, breche ich ab. Eigentlich wollte ich sowieso mit den Kindern arbeiten, aber die FH wäre ganz nett gewesen. Egal. Ich bin gerade glücklich und geniesse es. Der Tee. Und der Teddy, der nach ihr riecht. Und die Aussicht auf Weihnachten und Silvester mit ihr zusammen. Es wird sicher... Ruhig. Und sehr schön.

3 Kommentare 15.12.09 00:10, kommentieren

Neues Haustier

Hach ja, welche Freude. Ein neues Haustier hat den Weg in mein Herz gefunden. Grade bin ich dabei, den Teil des Terrariums, der früher meinen Schwarzkäfern gehört hat, für sie bewohnbar zu machen.

Sie ist eine Hierodula Membranacea, eine Indische Riesengottesanbeterin, auch wenn sie derzeit noch recht klein (ca 4 cm) ist.

Hübsch anzusehen, höchst tödlich und einer meiner Lieblinge.

Ihr Name ist Vesta, von den Römischen Vestalinnen (Priesterinnen der Göttin Vesta) abgeleitet. Bzw. mit dem Titel, den ich dank Anja für sie habe: Vesta, Herrin der einseitigen Wechselbeziehung von Miss Vesta und allem, was kleiner ist als sie.

Der zweite Teil des Terrariums wird immer noch von den Minzkäfern beansprucht, für die ich dringend noch Futter besorgen muss. 

Grade ist sie schon wieder dabei, irgendeinem Heimchen den Kopf abzunagen, verfressenes Ding.

 

5 Kommentare 18.12.09 21:19, kommentieren