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Angst und Hoffnung.

Alles sehr verwirrend.

 

Nicht mehr ganz so verwirrend wie vor zwei Tagen.

Schlimmer.

Ich weiss nicht, wie es weite geht. 

Ich habe mich schuldig gemacht. Schon oft. Über Dinge geurteilt, über die ich nicht urteilen hätte dürfen, um anderen zu helfen. Manchmal das Urteil selbst vollstreckt. Wie Anmaßend.

Aber ich habe gelernt. 

Dieses eine Mal darf ich nichts tun. Sie würde es mir nicht verzeihen, noch würde es etwas ändern.

Ma wieder bin ich einfach nur müde...

Und ich habe Angst und ein wenig Hoffnung zur Gleichen Zeit.

Hoffnung auf etwas, das mir nicht gehört. Angst davor, mit dieser Hoffnung Leben zu müssen.

Ausnahmsweise ist etwas gutes passiert. Jedoch etwas, was jetzt nicht mehr hätte passieren dürfen. Etwas, das niemals hätte sein dürfen.

Und doch. Es ist passiert.

Wunderbar und schrecklich zugleich. 

Ich habe Angst.

Ich habe Hoffnung.

Auf etwas, was mir nicht zusteht.

Macht mich das zu einem schlechten Menschen?

2 Kommentare 3.9.10 12:31, kommentieren

Stilbruch des Prinzipienmenschen

Gestern Abend...

Ich habe das getan, was gegen all meine Prinzipien verstößt. 

Schlafen konnte ich nur so weit, wie die Erschöpfung gereicht hat. Ich bin hellwach. 

Vielleicht war es falsch, es zu tun.

Möglicherweise.

Warum hat es sich dann nur so verdammt richtig angefühlt. Ich habe nichts getan, wofür einer von uns beiden andere auf Knien um verzeihung anflehen müsste.

Aber...

Es wird schlimm werden.

Schmerzhaft.

Ich fühle mich schuldig, sie in diese Situation gebracht zu haben. Und ich weiss, dass diese alles noch schlimmer machen wird.

Wer will schon aufhören damit, wenn er einmal gekostet hat, wie es ist? Wie es sein könnte? Wie ich es mir wünsche...?

Ja. Ich wünsche es mir, dass es anders gekommen wäre. Aber scheinbar hat sie sich entschieden. Nicht für mich. Alles, was es jetzt zu tun gilt, ist wohl, es leichter für sie zu machen.

Warten... Und hoffen. Auf etwas, was mir nicht zusteht.

1 Kommentar 4.9.10 09:01, kommentieren

Vorschlaghammer vs. Grundsätze

Ich habe in meinem Leben meist zurückgesteckt. Je nach dem, immer dann, wenn es darum gin,ob es mir oder anderen schlecht geht.

Ich habe immer die Schmerzen für mich selbst denen von anderen vorgezogen.

Aber diesmal... Ich will mich diesmal nicht danach richten. Ich werde diesmal nicht zurückstecken. Ich werde tun, was ich kann, um selbst glücklich zu werden. Um endlich einmal ruhe zu finden...

Und falls ich deshalb, ein Schlechter Mensch sein, oder in der verdammten Hölle schmoren sollte, ist es mir verdammt Scheissegal!!

1 Kommentar 4.9.10 15:20, kommentieren

Erschöpft.

Ich glaube, es waren zu viele Pillen gestern. Mit Alk auch keine so gute Idee... Ich werde im weiteren darüber Buch führen, wie viel es ist. Das hier ist der Einzige Ort, an dem ich Regelmäßig was eintrage, also die beste Wahl dafür.

 

Samstag, 4. September, 18:23

Schmerzen: Auszuhalten, nur in der Brustwirbelsäule stark.

Pillen: 4, also doppelte Tagesdosis.

Stimmung: Geht gegen Null.

 

 

Ich habe Angst vor dem Abend. Auch wenn ich weiss, dass hinterher Alwin und Koers da sind, ich habe panische Angst.

Was soll ich tun?

Sie wird da sein. Ich werde da sein.

An sich toll...

Er wird da sein...

Nicht toll.

Ihr nahe zu sein und sie nicht berühren zu können. Zu sehen, wie er ihr eine Persönlichkeit aufzwingt, die sie nicht ist. Und sie will es nicht sehen...

Ich habe kein sehr gutes Bild von mir selbst. Aber einmal, dieses eine Mal glaube ich die bessere Wahl zu sein. Diesmal glaube ich, dass ich vielleicht der Richtige bin. 

Schuldgefühle?

Ja.

Aber sie halten sich sowei in Grenzen, dass ich alles tun würde, um sie für mich zu gewinnen. Fast. Alles. 

Denn, wie ein altes Sprichwort lautet: Wenn Gott lachen will, hört er auf die Worte "Alles" und "Nie".

Wann hört das auf?

Schwer zu sagen. Wenn ich Pech habe, wird es nicht aufhören.

Es hört alles irgendwann auf, zu Schmerzen. Zumindest das Emotionale.

2 Kommentare 4.9.10 18:29, kommentieren

Sonntag, 5 September, 23:43

Schmerzen: Linker Unterarm, Kreuz gibt Ruhe, Emotional: Kaum auszuhalten.

Pillen: 2, Normale Tagesdosis.

Stimmung: Ängstlich bis verzweifelt.

 

Ich weiss nicht, was ich tun soll. Kurz habe ich es geglaubt zu wissen und... Danach ging es mir auch kurzzeitig besser.

Arthur hatte recht. Es sieht aus wie Hackfleisch.

Grade noch am Telefon gehangen.

Und jetzt? 

Keine Ahnung, was zu tun, ausser diesen Müll hier zu hinterlassen.

Wenn ich auch nur den Hauch einer Ahnung hätte, wie ich sie überzeugen kann.

Wenn sie aktzeptieren würde, was ich will.

Wenn sie es einfach versuchen würde.

 

Alles wunschdenken.

Die Welt lacht wieder.

Guten Abend, Dunkelheit, alter Freund.

5.9.10 23:48, kommentieren

Du, nur anders.

Flüstern. Leise Stimmen, Fremde Zungen. Was sagen sie? Sie Erzählen. Davon, wie es ist. Davon, wie es sein sollte. Davon, wie es niemals sein darf. Niemals. Niemals. Niemals. Und doch... Doch. 

Alles ist im Wandel. Ich stehe inmitten des wehenden Laubs. Und sie Flüstern. Singen. Schreien. Alles zugleich. Und doch ist es still.

Das Leben ist nur eine Abfolge von Räumen. In vielen ist man allein. In manchen ist Jemand. Und doch schaffen wir es immer wieder, auch in solchen Räumen einsam zu sein.

Kein Blick zurück. Jeder Blick über die Schulter ist ein verschwendeter Blick.

Schritte hinter mir. Ich drehe mich nicht um. Erst nach einer Weile höre ich sie nicht mehr. War es schlecht? Möglich. 

Immer wieder versuchen Menschen, mich auf sich aufmerksam zu machen. Ich lasse sie stehen. Uninteressant. Ich sehe mich um. Endlich Jemand, der still ist. Stumm setze ich mich daneben. So sitzen wir. Stunde um Stunde. Kein Wort zwischen uns. Kurz spüre ich auf meiner Schulter eine Hand. Doch der Mensch, dem sie gehörte, ist schon aus dem Blickfeld. 

Und doch, Fremder, teilen wir nun ein Band. Ich kenne dich nicht. Habe dich nie wirklich angesehen. Habe dich nie Gefragt, wer du bist. Habe dich nie umarmt. Und dennoch kann ich sagen:

Du hast mein Leben bereichert.

Wieder leise Schritte. Ich spüre, wie Jemand mich von hinten umarmt. Ich drehe mich um. Doch dort steht niemand.

Ich sehe mich um.

Niemand da, wieder einmal ein Raum, in dem ich allein bin. 

Trotzdem ein Flüstern.

Leise.

Zaghaft.

"Wer bist du?"

"Na ich."

"Wer ich?"

"Du, nur anders."

 

Ich danke dir.

1 Kommentar 8.9.10 21:27, kommentieren

Mittwoch, 15. September 2010

Schmerzen: Lendenwirbelsäule, nicht besonders stark.

Pillen: Seit Tage nie mehr als 2

Stimmung: Verwirrt.

 

Irgendwie ist alles nicht mehr ganz so verzweifelt... Ich kann kaum sagen, woran das liegt, noch weiss ich, wie alles weiter seinen Lauf nehmen wird. Immer noch keim Hoffnung. Und doch wieder nicht. Ich befinde mich in einem Zustand andauernder Unsicherheit. 

Mal glabe ich hoffen zu können, mal holt mich die Realität wieder ein.

Mal sehe ich den Pfad, mal sehe ich ihn nicht mehr.

Noch weiss ich, ob ich an dieser Stelle noch offen reden kann. Es war für mich gedacht, vielleicht für andere, die Probleme haben.

Doch sicherlich nicht für den, der mich ausspionieren will.

Mal sehen, wahrscheinlich werde ich das hier dicht machen oder mit einem passwort versehen, auch wenn es dann seinen ursprünglichen Zweck verfehlen würde...

Was tue ich?

Was will ich?

Zumindest in letzterem bin ich mir sicher.

Doch den Weg sehe ich nicht.

Manchmal wünsche ich mir ein Licht. Etwas, das mich leitet. Etwas, das mir den Weg weist.

15.9.10 22:29, kommentieren