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Auf nach Discordia

Es geht weiter.

Immer weiter, immer tiefer.

Oh, Discordia!

Was kann ich tun? Wie kann ich kämpfen? Kann ich überhaupt etwas tun?

Die Antwort lautet wohl wie immer nein. Es ist ja alles so perfekt. Und doch kommst du immer wieder zu mir zurück. Warum?

Weil es schein ist.

Alles Lüge.

Oh, Discordia!

Kann / Darf ich etwas tun?

Nein. Nicht mehr als jedes mal.

Langsam regt es sich. Wird nur von den Ketten gehalten. Es scnuppert nach der Luft draußen in der Freiheit.

Oh, Discordia!

~Ich werde dir helfen.~

Nein. Ich kenne das, was du als Hilfe anbietest.

~Ich bin die Antwort. Ich kann machen, dass alles so wird, wie du es dir wünschst.~

Nein. Das ist nicht der Weg des Ritters.

Oh, Discordia!

~Ich kenne den einfachen Weg.~

Nein. Es gibt keinen einfachen Weg, den ich beschreiten dürfte.

~Es gibt immer einen einfachen Weg. Greife ein. Nimm dir alles und gib nichts wieder her!~

Das ist nicht mein Weg. Es ist deiner. Und den beschreite ich nur, wenn es absolut keine Wahl mehr gibt.

Oh, Discordia!

~Es gibt keine mehr. Du hast dein Herz verschenkt. Du Dummkopf! Hast du nicht gesehen, was es dir einbringt!~

Sie ist anders...

~Du hast gesehen, dass es keine anderen gibt. Sie sind alle gleich.~

Doch. Sie ist anders. Ich habe es gefühlt.

Oh, Discordia!

~Wenn dir wirklich etwas daran liegt... Spende Hass. Spende Zwietracht... TÖTE!~

Nein! Das ist nicht mein Weg!

~Dann bist du verloren. Dort liegt der Weg. Der Weg nach Discordia. Vielleicht kommst du ja lebend dort an, Schwächling!~

Oh, Discordia...

3.11.10 10:41, kommentieren

Heute Morgen aufgestanden. Matze und Steff ein wenig vorgeheuchelt. "Ich bin nur müde" ist eine wunderbare ausrede.

Ja, ich bin wütend. Auch auf sie. Ich will sie schütteln, anschreien... Fall nicht wieder auf diese Lügen rein!

Aber sie tut es. Sie geht wieder zu ihm. Wie schon die letzten Male. Und jedes mal, wenn sie am Boden liegt und ich sie halte, wünsche ich ihm mehr den Tod. Keinen von der netten, freundlichen Einschlafversion, sondern die Art von Tod, die mit Schreien und ausbluten verbunden ist.

Ich will sie halten. Will ihr das geben, was sie braucht. Ich verlange nichts dafür. Das war schon immer eines meiner Prinzipien.

Wie lange kann sie das noch durchhalten? Wahrscheinlich sehr lange. Hoffnung macht uns unempfindlich für den tiefen Fall.

Andere Leute könnte ich zwingen. Doch nicht sie. Sie lässt es ihn immer wieder mit sich machen... So wie ich es mit mir von ihr machen lasse.

Ist das dumm? Nein. Es zeigt nur, dass ich noch hoffnung habe...

Verdammt, wenn es doch nur einfacher wäre...

Wenn ich einfach eingreifen könnte, ein paar Worte streuen, die es endgültig zerstören würden. Ich will, dass sie frei ist.

Kann ich ihr diese Freiheit überhaupt geben?

Ich weiss es nicht. Alles ist so verschwommen heute morgen.

Wieso kriecht sie immer wieder zu ihm zurück, auch wenn er sie wie einen Hund tritt?

Ich will etwas tun. Und doch darf ich nicht. Diesmal wären nicht einmal Lügen nötig. Einfach die Wahrheit sagen und alles würde sich wohl von selbst erledigen. Und doch darf ich nicht.

Dies alles ist ihre Entscheidung und ich werde sie da nicht übergehen. 

Denn ich bin nicht wie er.

Ich habe es nicht verlernt, zu kämpfen.

Denn, selobst wenn du mir Arme und Beine gebrochen hast, bleib mir fern, solange ich noch Zähne habe. Und selbst wenn nicht, wede ich bis zu meinem etzten Atemzug versuchen, dich selbst mit meinem Blick zu töten, Schwächling!

Keine Zeit mehr für strahlende Rüstungen. 

Es schnuppert nach der Freiheit. 

Und bemerkt, dass ich die Ketten aufgeschlossen habe...

Es tut mir so leid...

Ich wollte das alles nicht...

Aber...

Es ist Zeit für Zähne, Schuppen und Klauen.

5.11.10 11:50, kommentieren

Das Herz eines Narren

Gefangen zwischen zwei Welten.

Angst, dass sie an ihm zerbricht. An dem Verlust.

Angst, das zu verlieren, was zwischen uns ist.

Wohin soll das führen?

Egal, wie ich es drehe und wende, es wartet unglück am Ende des Weges...

Ich wollte das alles nicht...

Aber ich habe dir mein Herz geschenkt. Wa du damit tust, das ist deine Sache.

Doch ich habe das Gefühl, dass, egal was passieren wird, du es brechen wirst.

Wie schon so viele Male zuvor.

Vielleicht bin ich einfach nicht dafür gemacht, geliebt zu werden.

Ich fühle mich gespalten.

Ich will helfen. Und wünsche mir doch, dass es zerbricht.

Was soll ich tun?

Wird es jemals...?

Nein.

Niemals.

War das nicht von Anfang an klar...?

Wie konnte ich nur wieder so naiv sein...?

Es ist das Herz eines Narren, das dort schlägt.

7.11.10 15:02, kommentieren

Warum...?

Den Geschmack des eigenen Blutes auf der Zunge, ohne mich verletzt zu haben.

Habe ich so schnell vergessen, wie es sich anfühlt, wenn das Herz nicht mehr will?

Nein... Es hat sich sich nur nie so angefühlt...

Man denkt immer, dass man irgendwo den Nullpunkt erreicht hat. Aber es geht noch tiefer. Viel tiefer.

Wenn es doch nur endlich alles aufhören kann.

Wenn ich stärker wäre.

Kämpfer...

Lachhaft.

Mit jedem mal wird es schlimmer.

Ich will nicht mehr...

2 Kommentare 7.11.10 18:37, kommentieren

Ich habe mich wieder einigermaßen gefangen.

Ja.

Zumindest hoffe ich das.

Ich habe auf den Kalender geschaut. Es sind jetzt exakt zwei Monate seit diesem einen Tag...

Ich werde nicht aufgeben.

Einfach weiterstolpern.

Immer weiter.

Sie ist es wert, was auch kommt.

Ich hoffe nur, dass sie nicht zerbricht...

Ich will wieder bei ihr sein... Wann waren wir das letzte mal beieinander...? Freitag...

Ja. Freitag glaube ich... 

Es ist immer wunderschön...

Ich sollte mich zusammenreissen. Ich kämpfe weiter. Ich gebe nicht auf.

Die Zeit ist seltsam... Sie verschwimmt, zieht sich in die Länge, verfliegt...

Ich vertraue ihr.

Aber... Was, wenn wir und das nächste mal sehen...?

Was wird passieren...?

Zwei Monate jetzt...

Wie geht es weiter?

Ganz einfach:

So wie gehabt.

Für sie da sein, wenn es ihr schlecht geht, sich über jede Berührung freuen. Einfach in ihrer Nähe sein.

7.11.10 22:18, kommentieren

well, then, fuck it.

Ich bitte dich darum:

Servier ihn ab.

Komm mit mir.


Was soll ich nur tun...?

11.11.10 22:04, kommentieren

Die Tage ziehen sich. Und wieder einmal kommt alles durcheinander. Ich reite auf der Welle und erwarte jede Sekunde, dass sie mich unter sich begräbt...

Was tue ich im Hinblick auf sie...?

Nichts?

Alles?

Sie hat mich gebeten, ihn anzulügen, wenn er fragt... Kann ich das? Darf ich das...? Ich habe es versprochen... Wahrscheinlich sage ich ihm nur, dass er sich zum Teufel scheren soll und sie fragen, was er wissen will...

Ja, das ist akzeptabel...

Sie... Wird mich heute wieder versetzen... 

Ich habe es im Gefühl...

Scheisse. Warum darf er ihr diese ganzen Dinge antun? Warum kriecht sie immer wieder auf knien zu ihm zurück? 

Liebe?

Wohl kaum. Sie hat gesagt, dass... Egal.

Fuck...

Ich kann nichtmal hier mehr offen schreiben, was ist.

Und wenn ich es tun würde und damit alles ruinieren?

Dann wäre ich nicht besser als er. 

Ich werde mich nicht dazu hinreissen lassen.

Gott, wie ich ihn hasse...

Bin ich schon so tief gesunken, dass ich alles tun würde? Vielleicht. Wahrscheinlich eher nicht. Ich kann / darf nichts tun. 

Ich darf die letzte Bitte nicht stellen. Denn dann wäre ich nicht ich selbst. Nicht der, der niemals aufgibt. Nicht der, der alles für sie tun würde.

Doch wie lange kann ich noch guten Gewissens zusehen, wie er sie kaputt macht? Darf ich etwas tun? Ohne dass sie schlecht von mir denkt?

Fragen über Fragen, doch die Antworten lassen auf sich warten.

Wohin führt der Weg? 

Zu ihr?

Zur Hölle?

Ich will sie nie mehr unglücklich sehen...

Und letzten Endes werde ich irgendwann etwas tun müssen... Auch wenn sie mich dafür hassen würde, ich müsste es tun, ohne Rücksicht auf meine eigenen Gefühle.

Ich hasse es, nicht bei den Bösen zu sein...

1 Kommentar 12.11.10 11:53, kommentieren