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Ach, fuck it...

Mal wieder ein Tag wie die davor. Mit ihr geredet. Immer geht es nur um ihn... Immer muss ich mir anhören, dass er ja sicher alles nicht so meint, dass er nur viel um die Ohren hat oder ähnliches. Dass er doch immer noch so gut ist, so ein guter Mensch. Ich will nicht, dass sie ihn so sieht. Es kotzt mich an, dass sie glaubt, er hätte den WEG nur ansatzweise verstanden.

Nein. Jedes Mal geht es wieder um ihn. Und sie scheint nicht einmal zu merken, dass das Thema wehtut. Scheisse...

Am liebsten würde ich ihn umlegen. Ein paar alte Bekanntschaften auffrischen und ein paar Skins ihren Spass haben lassen.

DANN wäre die Sache gleich recht endgültig erledigt.

Aber nun... Nun ja, wenn sie sich ja eh schon immer wieder dafür entscheidet, ihm hinterherzulaufen, dann sollte ich das wohl hinnehmen. Sollte nicht mehr anrufen, mich von ihre fernhalten, um es ihr zu erleichtern.

Ja....

 

NEIN!

Er sollte sich endlich von ihr fernhalten, bevor er sie noch ganz kaputt macht. Denn wenn das passiert, ist es das letzte, was er getan hat.

Fuck...

Ich wollte nie wieder wegen einer Frau eine Träne vergießen...

3.12.10 18:51, kommentieren

Scheisse... Ich wollte das alles doch nicht mehr. Wieder das Lied gehört, das alte Lied... Wieder alles, was dazugehört hochgekommen... Es tut mir leid, Liebste...

4.12.10 12:08, kommentieren

Tag auch.

Liebes stalkendes Goldlöckchen.

Schon irgendwie peinlich, mir nachzuschleichen, oder?

Du bist nicht dumm, das weiss ich, aber ich habe viele unheimlich intelligente Menschen getroffen, denen die Weisheit abging. Und, lass es mich so sagen: Selbst Kneipenphilosophen über 3 Promille besitzen davon mehr ;]

Also, halt deine Nase aus meinen Angelegenheiten und ich setze beim Weihnachtsessen nicht meine Stahlkappe in deine bemitleidenswerte Fresse.

*Küsschen*, dein Schabe.

13.12.10 00:14, kommentieren

Es staut sich alles immer weiter auf.

Alles wird immer mehr...

Keine Entscheidung, keine Hoffnung, alles immer mehr...

So kann es nicht....

So wird es nicht...

Was nun...?

Kämpfen, niemals aufgeben, immer weiter...

Immer weiter laufen, bis die Lunge brennt und jeder Atemzug zur Qual wird, immer schneller laufen, immer weiter weg, bis der Organismus zusammenbricht und alles aufhört, bis einfach nur das dunkle da ist und nichts mehr kommt.

Hello darkness, my old friend...

1 Kommentar 16.12.10 09:32, kommentieren

Selbstüberschätzung (engl. overconfidence bias), manchmal auch Vermessenheitsverzerrung, ist eine Form der Fehleinschätzung eigenen Könnens und eigener Kompetenzen.

Selbstüberschätzung kann üblicherweise in drei verschiedenen Situationen beobachtet werden.

1. Einschätzung der aktuellen Leistung

2. Einschätzung der Leistung relativ zur Leistung anderer Menschen

3. Einschätzung der Exaktheit der Genauigkeit des eigenen Wissens.

Selbstüberschätzung ist keine generelle Persönlichkeitseigenschaft eines Menschen, sondern hängt sehr stark von der spezifischen Aufgabe ab. Menschen, die einige Aufgaben mit Selbstüberschätzung angehen, unterschätzen Ihre eigenen Fähigkeiten für andere Aufgaben. Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten eher in Aufgabenbereichen, die einfach und üblich sind (Autofahren, sich gut mit anderen sozialisieren, etc.) und unterschätzen gleichzeitig ihre Fähigkeiten für schwierige Aufgaben (Moore und Small, 2004).

So haben Muriel Niedere (Princton) und Lise Verterlund (Copenhagen Business School) in Laborexperimenten aufgezeigt, dass sich Männer bei der Wahl von Vergütungssystemen eher für Bezahlung im Rahmen von Wettbewerben (Tournaments), Frauen sich jedoch für Entlohnungssysteme mit Stücklohn (piece-rate) entscheiden. Männern überschätzen in diesem Zusammenhang eher ihre Fähigkeiten, Frauen unterschätzen ihre Fähigkeiten.

Menschen mit schwachem Selbstwert können zur Selbstüberschätzung neigen, um von ihren Schwächen und Unkenntnissen abzulenken. Sie sind dabei häufig wenig selbstkritisch und verhindern eine realistische Überprüfung tatsächlicher Fähigkeiten durch Entzug oder Hochmut. Andauernde Selbstüberschätzung kann zu Misserfolgen und Scheitern führen.

Ein weiteres Beispiel wäre das übermäßige Zutrauen in die Prognosefähigkeit über die Schwankungsbreite künftiger Kursverläufe auf den Finanzmärkten.

Die Psychologie ordnet die Selbstüberschätzung in die Kategorie Kognitive Verzerrungen ein.


 

Vor einiger Zeit, habe ich seit langem mal wieder die Formulierung "Beiss nicht mehr ab, als du kauen kannst." benutzt. Scheinbar wurde dies nicht ernst genommen, oder ist an einer Selbstüberschätzung abgeprallt, die so massiv ist, dass man meinen könnte, die betreffende Person hält sich für Gott.

Nun, was auch immer... Die Zukunft lehrt Menschen das, was sie in der Gegenwart nicht bemerken und in der Vergangenheit nicht verstanden haben.

Nach dem Hochmut kommt der Fall.

Immer, wenn ich an die Nahe Zukunft und an die derzeitige Gegenwart denke, dann legt sich ein hämisches Grinsen auf mein Gesicht.

Früher habe ich Selbstüberschätzung an Menschen verachtet. Doch heute muss ich sagen, sie ist doch recht angenehm. Sie macht alles so einfach. Alles, was passieren wird, liegt schon sichtbar in der Zukunft und es ist amüsant, wenn ich daran denke.

Selbstüberschätzung macht so verdammt berechenbar...

Und dummerweise will man sich mit mir auf meinem Gebiet messen. Ich kann mit Menschen wie andere mit Computern. Manchmal ist es fast zu einfach. Kenne deine Kompetenzen und unterschätze sie lieber als sie zu überschätzen.

Wenn ich an die Kommenden Tage denke, legt sich ein breites, hämisches Grinsen von Ohr zu Ohr auf mein Gesicht.

2 Kommentare 19.12.10 22:21, kommentieren

Kalt.

Ja, kalt kann man es nennen. Diesen Tonfall, den ich schon oftmals gehört habe.

Doch diesmal war es anders. Diesmal...

Ja, es war kalt... Ich komme nicht dahinter. Aber die Angst, dass das Schweigen, welches zumindest eine Weile herrscht, mit etwas bricht, das zugreift... Sich wie eine kalte Hand um das Herz schliesst, so wie ich es schon einige Male erleben durfte.

Was ist los?

Wieso diese Kälte?

Ist sie beabsichtigt oder kommt sie von allein?

Habe ich daran schuld?

Wahrscheinlich. Sogar ziemlich sicher.

Ich habe Angst vor dem brechen des Schweigens. Die habe ich immer.

Ich bin nicht unbedingt schwach. Aber für jeden gibt es Grenzen.

Was wird es sein?

Was ist es...?

Bitte...

Ja, ich gebe es offen zu. Nur ein Narr kennt keine Angst.

Ich kenne sie.

Ja.

Ich habe Angst. Nicht um mich.

2 Kommentare 30.12.10 23:36, kommentieren