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Tagebuch

Zeilensprung

"Du hast dich verändert."

Erschreckend, dieser Satz.

Veränderung zum schlechten? Offensichtlich. WWas ist aus den Idealen geworden? Seltsames Gefühl. Warum bin ich so, wie ich bin? Weshalb kommen die Worte nicht mehr so einfach, wie früher? Ich habe wieder geschrieben. War seltsam. Ich dachte, die Sache kann ich nicht mehr. Diese zeilensprünge, diese Art.

Und dann? Du. Du. Du.

Verdammt.

Es geht alles den Bach runter, schon seit das nicht geklappt hat mit dem Job. Schon so lange... Und was tue ich? Du hast durchgehalten. Seltsam, dieser Rollentausch. Nun bist du es, die alles rettet, jeden Tag aufs neue. Ich will dir das alles nicht antun.

Das gestern... Augenaufschlag. Es war wie das aufwachen. Aufwachen nach langem Schlaf. Ich will dich. Ich will dich bei mir. Schmerzen. Die gehen vorbei. Aber unter Schmerzen verhalten wir uns alle gleich. Es kommt das raus, was sonst nicht rauskommen würde. Hätte ich doch nur geredet. Mit dir. Du wärst da gewesen. Ich bin grade noch intelligent genug, um zu wissen, dass ich verdammt nahe an der Kante stehe.

HILF MIR!

Komische Gedanken. Es ist schon einige Jahre her, seit ich sie hatte. Diese seltsam rationalen Selbstmordgedanken. "Wenn es gar nicht mehr weiter geht, dann gibst du dir halt die Kugel."

Habe ich noch Hoffnung?

Oder ist sie shon vergebens?

Ich hätte reden sollen. Aber was wäre das für ein Gespräch gewesen? Ich hätte Angst vor der Reaktion. Ich hätte Angst davor, wie du reagierst.

"Hey, Schatz, Das Wetter ist toll, wie gehts Lady? Ach ja, ich denke schon seit Monaten darüber nach, mich umzubringen."

Wäre sicher ein interessanter Start für ein Gespräch. Was nun?

Hoffen.

Ja... Klar. Warum konnte ich nichtmal bei den Ältesten Freunden darüber reden?

Es eht mir wohl nicht allzu gut. Und das schlimmste ist die Veränderung. Wann habe ich dir zuletzt etwas gutes getan?

Schon lange nicht mehr.

Ich komme mir zur Zeit vor wie früher. Als ich dauernd das Gefühl hatte, unter einer Welle aus unrat begraben zu werden. Immer dieses panische Weglauf Gefühl.

Würde ich es wirklich tun? Dem ein Ende setzen?

Wahrscheinlich nciht. Es gehört einfach nicht zu mir. Es gehört nicht in meine Welt. Auch, wenn diese sich drastisch verändert hat.

Warum habe ich hier schon  so lange ncihts mehr geschrieben?

Warum keine Geschichten mehr?

Ich weiss es nicht.

irgendwie gibt es kaum noch etwas, das Sicher ist.

Ja. Nur wenige Dinge. Ich gehöre zu dir. Es ist immer noch Liebe da, wie es in dem Buch so schön heisst.

Was habe ich da gestern getan?

Was soll ich tun, um noch irgend etwas zu retten? Kann man es noch retten?

 

Du fehlst mir.

2 Kommentare 14.10.12 11:38, kommentieren

U.mbruch

Danke.

Ideale,

Ideale,

Ideale.

Wumm!

Abrissbirne.

Scherben.

Die einzige Alternative ist die Kannibalenmaschine.

Was nun?

Weiter.

Zuhören.

Verstehen.

 

Danke, Danke dir, Mensch.

Mensch, der auf den Zunder gedrückt hat. Der den Vorschlaghammer geschwungen hat.

Glammer.

Katzengold.

Blüten.

Siebzig Euro Schein.

Weg damit!

Und weiter?

Schicksal oder Maschine.

Kleine Kämpferin. 

Machete für geistiges Dickicht.

 

Soll das hier verstanden werden? Nein. Ist ja für mich.

Ein freundliches Abschiedswinken mit dem Mittelfinger.

Auf Nimmerwiedersehen, Unverständiger.

2 Kommentare 20.7.11 11:03, kommentieren

Neuanfang

Da ich aus bekannten Gründen. hier nicht mehr so offen wir früher reinschreiben kann, habe ich einen neuen Blog aufgemacht, allerdings diesmal mit Passwort versehen. Ich werde auch weiter hier eintragen, aber wahrscheinlich nicht mehr ganz so häufig wie früher.

Wer interessiert ist, der Blog ist unter www.scherbenfalter.myblog.de zu finden und uaf Anfrage kann ich aus das Passwort mitteilen.

3 Kommentare 3.1.11 17:45, kommentieren

Kalt.

Ja, kalt kann man es nennen. Diesen Tonfall, den ich schon oftmals gehört habe.

Doch diesmal war es anders. Diesmal...

Ja, es war kalt... Ich komme nicht dahinter. Aber die Angst, dass das Schweigen, welches zumindest eine Weile herrscht, mit etwas bricht, das zugreift... Sich wie eine kalte Hand um das Herz schliesst, so wie ich es schon einige Male erleben durfte.

Was ist los?

Wieso diese Kälte?

Ist sie beabsichtigt oder kommt sie von allein?

Habe ich daran schuld?

Wahrscheinlich. Sogar ziemlich sicher.

Ich habe Angst vor dem brechen des Schweigens. Die habe ich immer.

Ich bin nicht unbedingt schwach. Aber für jeden gibt es Grenzen.

Was wird es sein?

Was ist es...?

Bitte...

Ja, ich gebe es offen zu. Nur ein Narr kennt keine Angst.

Ich kenne sie.

Ja.

Ich habe Angst. Nicht um mich.

2 Kommentare 30.12.10 23:36, kommentieren

Selbstüberschätzung (engl. overconfidence bias), manchmal auch Vermessenheitsverzerrung, ist eine Form der Fehleinschätzung eigenen Könnens und eigener Kompetenzen.

Selbstüberschätzung kann üblicherweise in drei verschiedenen Situationen beobachtet werden.

1. Einschätzung der aktuellen Leistung

2. Einschätzung der Leistung relativ zur Leistung anderer Menschen

3. Einschätzung der Exaktheit der Genauigkeit des eigenen Wissens.

Selbstüberschätzung ist keine generelle Persönlichkeitseigenschaft eines Menschen, sondern hängt sehr stark von der spezifischen Aufgabe ab. Menschen, die einige Aufgaben mit Selbstüberschätzung angehen, unterschätzen Ihre eigenen Fähigkeiten für andere Aufgaben. Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten eher in Aufgabenbereichen, die einfach und üblich sind (Autofahren, sich gut mit anderen sozialisieren, etc.) und unterschätzen gleichzeitig ihre Fähigkeiten für schwierige Aufgaben (Moore und Small, 2004).

So haben Muriel Niedere (Princton) und Lise Verterlund (Copenhagen Business School) in Laborexperimenten aufgezeigt, dass sich Männer bei der Wahl von Vergütungssystemen eher für Bezahlung im Rahmen von Wettbewerben (Tournaments), Frauen sich jedoch für Entlohnungssysteme mit Stücklohn (piece-rate) entscheiden. Männern überschätzen in diesem Zusammenhang eher ihre Fähigkeiten, Frauen unterschätzen ihre Fähigkeiten.

Menschen mit schwachem Selbstwert können zur Selbstüberschätzung neigen, um von ihren Schwächen und Unkenntnissen abzulenken. Sie sind dabei häufig wenig selbstkritisch und verhindern eine realistische Überprüfung tatsächlicher Fähigkeiten durch Entzug oder Hochmut. Andauernde Selbstüberschätzung kann zu Misserfolgen und Scheitern führen.

Ein weiteres Beispiel wäre das übermäßige Zutrauen in die Prognosefähigkeit über die Schwankungsbreite künftiger Kursverläufe auf den Finanzmärkten.

Die Psychologie ordnet die Selbstüberschätzung in die Kategorie Kognitive Verzerrungen ein.


 

Vor einiger Zeit, habe ich seit langem mal wieder die Formulierung "Beiss nicht mehr ab, als du kauen kannst." benutzt. Scheinbar wurde dies nicht ernst genommen, oder ist an einer Selbstüberschätzung abgeprallt, die so massiv ist, dass man meinen könnte, die betreffende Person hält sich für Gott.

Nun, was auch immer... Die Zukunft lehrt Menschen das, was sie in der Gegenwart nicht bemerken und in der Vergangenheit nicht verstanden haben.

Nach dem Hochmut kommt der Fall.

Immer, wenn ich an die Nahe Zukunft und an die derzeitige Gegenwart denke, dann legt sich ein hämisches Grinsen auf mein Gesicht.

Früher habe ich Selbstüberschätzung an Menschen verachtet. Doch heute muss ich sagen, sie ist doch recht angenehm. Sie macht alles so einfach. Alles, was passieren wird, liegt schon sichtbar in der Zukunft und es ist amüsant, wenn ich daran denke.

Selbstüberschätzung macht so verdammt berechenbar...

Und dummerweise will man sich mit mir auf meinem Gebiet messen. Ich kann mit Menschen wie andere mit Computern. Manchmal ist es fast zu einfach. Kenne deine Kompetenzen und unterschätze sie lieber als sie zu überschätzen.

Wenn ich an die Kommenden Tage denke, legt sich ein breites, hämisches Grinsen von Ohr zu Ohr auf mein Gesicht.

2 Kommentare 19.12.10 22:21, kommentieren

Es staut sich alles immer weiter auf.

Alles wird immer mehr...

Keine Entscheidung, keine Hoffnung, alles immer mehr...

So kann es nicht....

So wird es nicht...

Was nun...?

Kämpfen, niemals aufgeben, immer weiter...

Immer weiter laufen, bis die Lunge brennt und jeder Atemzug zur Qual wird, immer schneller laufen, immer weiter weg, bis der Organismus zusammenbricht und alles aufhört, bis einfach nur das dunkle da ist und nichts mehr kommt.

Hello darkness, my old friend...

1 Kommentar 16.12.10 09:32, kommentieren

Tag auch.

Liebes stalkendes Goldlöckchen.

Schon irgendwie peinlich, mir nachzuschleichen, oder?

Du bist nicht dumm, das weiss ich, aber ich habe viele unheimlich intelligente Menschen getroffen, denen die Weisheit abging. Und, lass es mich so sagen: Selbst Kneipenphilosophen über 3 Promille besitzen davon mehr ;]

Also, halt deine Nase aus meinen Angelegenheiten und ich setze beim Weihnachtsessen nicht meine Stahlkappe in deine bemitleidenswerte Fresse.

*Küsschen*, dein Schabe.

13.12.10 00:14, kommentieren